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Google Bewertungen kaufen – legal?

Google Bewertungen kaufen – legal?

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Google Bewertungen kaufen – legal?

Der Kauf von positiven Google Bewertungen erscheint für viele Unternehmen als eine vermeintlich schnelle Lösung, um die eigene Online-Präsenz aufzupolieren. Insbesondere in einem von Bewertungen stark beeinflussten digitalen Umfeld wie Google Maps ist die Versuchung groß – doch Unternehmen sollten wissen: Internet Bewertungen zu kaufen stellt ein Verstoß gegen die Nutzungsrichtlinien von Google und das deutsche Wettbewerbsrecht dar und ist damit auch rechtlich bedenklich.

Dementsprechend lassen Folgen wie die Löschung der unrechtmäßig erworbenen Bewertungen und auch rechtliche Konsequenzen wie Abmahnungen häufig nicht lange auf sich warten. Du solltest daher von solchen kurzfristigen und rechtlich fragwürdigen Maßnahmen Abstand nehmen und stattdessen auf authentische und ehrliche Wege setzen, um positive Kundenbewertungen zu generieren.

Kann man gute Google Rezensionen kaufen?

Im Internet tummeln sich zahlreiche Dienstleister, die den Kauf von Google-Rezensionen anpreisen – sie locken mit dem Versprechen, die Online-Präsenz und das Ranking von Unternehmen zu verbessern. Viele Anbieter behaupten, die Rezensionen kämen von echten Nutzern und seien daher glaubwürdig, um den Verdacht der Manipulation zu umgehen.

Doch trotz der vermeintlichen Vorteile solcher Angebote und der Bemühungen dieser Anbieter, die Tätigkeit als rechtlich unbedenklich zu tarnen, ist klar: Die Veröffentlichung von gefälschten Bewertungen verstößt gegen die Richtlinien von Google und das deutsche Wettbewerbsrecht.

Wenn man etwas genauer hinschaut, zeigt sich: Der reine Kauf von Bewertungen gilt rechtlich lediglich als Grauzone. Der Regelverstoß tritt also genau genommen erst mit der Veröffentlichung der bezahlten Rezensionen ohne Offenlegung ein. Selbst eine authentische Bewertung wird unzulässig, sobald eine finanzielle Gegenleistung im Spiel ist – unabhängig davon, ob der Bewertende das Produkt tatsächlich genutzt hat.

Googles strikte Richtlinien und rechtliche Rahmenbedingungen machen es Unternehmen schwer, gekaufte Bewertungen ohne entsprechende Kennzeichnung zu veröffentlichen: Letztendlich führt der Versuch, das System zu umgehen, nicht selten zur Löschung dieser Bewertungen und zieht in vielen Fällen rechtliche Konsequenzen nach sich. Die klare Botschaft lautet also: Google Bewertungen zu kaufen ist eine riskante Strategie, die Dir mehr schadet als nützt.

Wie viel kostet eine Google Bewertung?

Eine Google Bewertung zu kaufen, kostet je nach Anbieter und Umfang des gewünschten Pakets unterschiedlich viel – viele Agenturen verlangen Preise zwischen zehn und fünfzehn Euro pro Bewertung. Die Kosten hängen davon ab, wie viele Bewertungen ein Unternehmen erwerben möchte, da größere Pakete in der Regel einen Mengenrabatt bieten.

Manche Dienstleister versprechen auch „verifizierte Käufer“ oder eine besonders „authentische“ Darstellung, was den Preis ebenfalls beeinflussen kann. Das ändert jedoch nichts daran, dass solche Praktiken gegen die Richtlinien von Google verstoßen, was die Integrität und Glaubwürdigkeit Deines Unternehmens erheblich schädigen kann.

Sollte man Google Bewertungen kaufen?

Die klare Antwort lautet: Nein. Die Überlegung, Google Bewertungen zu kaufen, um den Unternehmenserfolg scheinbar zu steigern, ist mit einer Reihe an Risiken verbunden und zieht potenziell Folgen nach sich, die Du besser vermeiden solltest. Hier ein Überblick über die Gefahren, die ein solches Vorgehen für Dein Geschäft mit sich bringen kann:

  • Rechtliche Konsequenzen: Der Kauf von Bewertungen verstößt gegen das deutsche Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und kann rechtliche Schritte und auch Geldstrafen nach sich ziehen.
  • Negative Publicity: Unethische Praktiken wie der Kauf von Bewertungen erregen grundsätzlich negative Aufmerksamkeit und schaden dem Image Deiner Marke und auch dem Kundenvertrauen. Im schlimmsten Fall führt das sogar dazu, dass treue Kunden sich von Deinem Unternehmen abwenden.
  • Sanktionen von Google: Google geht aktiv gegen den Kauf von gefälschten Bewertungen vor. Unternehmen, die dabei erwischt werden, riskieren Sanktionen – nicht nur werden die Bewertungen gelöscht, sondern auch eine Sperrung des Bewertungsprofils oder eine Herabstufung im Ranking können die Folge sein.
  • Aktionen von Konkurrenten: Wenn Wettbewerber bemerken, dass gefälschte Bewertungen eingesetzt werden, können sie rechtliche Schritte gegen Dein Unternehmen einleiten oder es bei Google melden.

In Anbetracht dieser Risiken ist es klar, dass der Kauf von Internet Bewertungen keine tragfähige Strategie darstellen sollte. Stattdessen solltest Du auf authentisches Kundenfeedback setzen und transparente, ethische Wege nutzen, um Deine Online-Präsenz und das Kundenvertrauen zu stärken.

Richtlinien von Google bezüglich Bewertungen

Google setzt klare Richtlinien für Nutzerrezensionen, die dazu beitragen sollen, eine vertrauenswürdige und sichere Plattform für Feedback zu bieten. Beim Verfassen einer Rezension sollten Unternehmen Nutzer deshalb dazu ermutigen, ehrliches und direktes Feedback zu geben – basierend auf persönlichen Erfahrungen.

Sensible Informationen, Mehrfachbewertungen oder Inhalte, die irreführende Informationen enthalten, sind strengstens untersagt. Google überwacht Rezensionen auf Unangemessenheit und behält sich vor, gegen Richtlinienverstöße vorzugehen, was das Entfernen von Bewertungen und rechtliche Schritte einschließen kann. Das Ziel dieser Richtlinien ist es, sicherzustellen, dass Rezensionen hilfreich, relevant und frei von Manipulationen bleiben, um Nutzern authentische Einsichten zu ermöglichen.

Können Fake-Bewertungen rechtliche Konsequenzen haben?

Der Kauf von Google-Bewertungen bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone und ist gemäß dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Deutschland als unlautere Wettbewerbshandlung einzustufen. Laut dieser Regelung täuschen solche Praktiken potenzielle Kunden über die tatsächliche Qualität und Beliebtheit eines Angebots, indem sie ein künstlich positives Image erzeugen. Das kann das Kaufverhalten der Verbraucher auf irreführende Weise beeinflussen und verfälscht den Wettbewerb zwischen Unternehmen.

Die Konsequenzen für den Kauf oder das Erstellen falscher Bewertungen sind teilweise gravierend: von der Löschung der unechten Bewertungen durch Google und dem Risiko einer Profilsperre bis hin zu rechtlichen Schritten wie Abmahnungen, Schadensersatzforderungen und sogar strafrechtlichen Verfolgungen wegen Betrugs oder Verleumdung sind verschiedene Folgen möglich.

Darüber hinaus untergraben gefälschte Bewertungen das Vertrauen in Bewertungssysteme insgesamt, was letztlich allen Marktteilnehmern schadet. Verbraucher sind zunehmend besorgt über die Authentizität von Online-Rezensionen, und Unternehmen, die solche unlauteren Methoden nutzen, riskieren langfristig ihren Ruf und die Loyalität ihrer Kunden.

Gute und authentische Bewertungen: Wichtig für Unternehmen

Das richtige Management von Google Bewertungen und der professionelle Umgang mit negativem Feedback hat einen starken positiven Effekt auf das Online-Image eines Unternehmens. Dabei sollten Unternehmen jedoch stets die Richtlinien von Google beachten und auf authentische, ehrliche Bewertungen setzen.

Anstatt in betrügerische Bewertungen zu investieren, solltest Du auf ehrliche Rückmeldung setzen und aktiv echtes Kundenfeedback einholen. Das kann beispielsweise durch direkte Aufforderungen nach einem Kauf, durch das Angebot kleiner Anreize im Einklang mit den rechtlichen Vorschriften oder durch hervorragenden Kundenservice, der Kunden natürlich zum Teilen ihrer positiven Erfahrungen motiviert, erfolgen.

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Wie funktionieren Google Bewertungen?

Bewertungen auf Google, insbesondere die auf Google Maps und durch Google My Business generierten, fungieren als einflussreiche Vertrauenssignale für potenzielle Kunden. Sie bieten einen direkten Einblick in die Kundenzufriedenheit und -erfahrung mit einem Unternehmen und tragen damit entscheidend zum Markenbewusstsein bei. Daher ist es wichtig, Zeit und Mühe in das Google My Business verwalten zu investieren – so kannst Du sicherstellen, dass Dein Profil aktuell bleibt und positiv auf die Unternehmensreputation wirkt.

Google Maps-Bewertungen sind besonders prominent, da sie bei Suchanfragen zu Firmennamen oder lokalen Diensten direkt angezeigt werden. Damit sind sie insbesondere für lokale Unternehmen wichtig. Unternehmen können diese Rezensionen, die von Google Nutzern stammen, nicht direkt beeinflussen – abgesehen davon, qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten und Kunden aktiv um Feedback zu bitten.

Kann man komplett anonym auf Google bewerten?

Um auf Google eine Bewertung abzugeben, ist ein Google-Konto unumgänglich. Die Erstellung eines solchen Kontos ist kostenlos und schnell erledigt – und für die meisten Internetnutzer gehört ein Google-Konto ohnehin zur Standardausstattung ihrer digitalen Identität.

Auch wenn Bewertungen grundsätzlich unter einem Spitznamen oder Pseudonym abgegeben werden können, ist eine vollständige Anonymität beim Bewerten also nicht gegeben.

Es ist durchaus gängig, dass Bewertende aus diversen Gründen nicht unter ihrem echten Namen erscheinen wollen – sei es aus Sorge vor negativen persönlichen Folgen nach einer kritischen Bewertung oder einfach aus dem Wunsch heraus, im Netz nicht erkennbar zu sein. Nutzer sollten sich jedoch bewusst sein, dass die Nutzung eines Pseudonyms zwar eine gewisse Distanz zur eigenen Person wahrt, aber nicht vor möglichen rechtlichen Konsequenzen bei missbräuchlichen Bewertungen schützt.

Kann man herausfinden, wer eine Google Bewertung geschrieben hat?

Obwohl es rein theoretisch möglich ist, die Person hinter einer negativen Bewertung aufzuspüren, gestaltet sich der Prozess in der Praxis häufig schwierig. Besonders die IP-Adresse, die manche als Schlüssel zur Identifizierung sehen, führt selten direkt zum Bewertenden, da die tatsächliche Person hinter der Bewertung nicht notwendigerweise mit dem Inhaber des Internetanschlusses übereinstimmen muss.

Zusätzlich ist Google aus Datenschutzgründen nicht dazu verpflichtet, IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten ohne eine gerichtliche Anordnung preiszugeben. Selbst bei Vorliegen einer solchen Anordnung könnte es sein, dass die Daten bereits gemäß den Datenschutzrichtlinien gelöscht wurden, wodurch die Rückverfolgung erschwert oder unmöglich gemacht wird.

Auch wenn theoretisch die Möglichkeit besteht, dass Google die Identität einer Person anhand der hinterlegten Kontodaten preisgibt, ist dies in der Realität also unwahrscheinlich. Viele Nutzer greifen auf Pseudonyme zurück und melden sich mit nicht authentischen Daten an, wodurch die Ermittlung der wahren Identität erschwert wird. Hinzu kommt, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen Google dazu anhalten, die Daten seiner Nutzer zu schützen – es sei denn, es liegt ein triftiger, rechtlich fundierter Grund vor.

Dennoch gilt: In Fällen, in denen eine Bewertung strafrechtlich relevante Inhalte wie Beleidigungen, Bedrohungen oder Verleumdungen enthält, kann eine rechtliche Untersuchung eingeleitet werden, um die Identität des Bewertenden aufzudecken.

Wie kann ich eine schlechte Bewertung bei Google löschen lassen?

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Sich auf einen langwierigen Prozess zur Identifizierung des Bewertenden einzulassen, erweist sich in den meisten Fällen als nicht zielführend. Stattdessen ist das Entfernen der Bewertung ein sinnvoller und in vielen Fällen erfolgversprechender Weg, um das Image Deines Unternehmens zu schützen.

Wenn Du auf Google mit einer negativen Bewertung konfrontiert wirst, die Unwahrheiten enthält oder Deine persönlichen Daten preisgibt, gibt es Wege, diese entfernen zu lassen. Rezensionen, die sich durch Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen oder das Verbreiten von Falschinformationen auszeichnen, stehen im Widerspruch zu den geltenden Richtlinien und können daher beanstandet werden – darüber hinaus sind Bewertungen, die strafrechtlich relevante Inhalte aufweisen oder gegen die spezifischen Google-Nutzungsbedingungen verstoßen, ebenfalls für eine Löschung qualifiziert.

In solchen Fällen und auch in Situationen, in denen die rechtliche Grundlage nicht klar definiert ist, empfiehlt es sich, den Rat eines spezialisierten Anwalts für IT-Recht einzuholen. Juristen haben die Expertise, die notwendigen Schritte einzuleiten, um rechtswidrige Bewertungen mit einer hohen Erfolgsquote entfernen zu lassen und somit den guten Ruf Deines Unternehmens zu schützen.

Fazit

Der Kauf von Fake Rezensionen ist aus mehreren Gründen nicht empfehlenswert – er verstößt gegen Googles Richtlinien sowie gegen rechtliche Bestimmungen in vielen Ländern, einschließlich des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Google und andere seriöse Plattformen ermutigen Nutzer und Unternehmen dazu, ausschließlich echte und ehrliche Bewertungen zu teilen, die auf realen Erfahrungen basieren. Das Ziel ist es, Nutzern authentische und hilfreiche Informationen zur Verfügung zu stellen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Eine bessere Alternative zur Steigerung Deiner Online-Reputation ist das Vorgehen gegen ungerechtfertigte schlechte Rezensionen. Hier helfen die Bewertungslöscher weiter, indem sie sich mit ihrem Expertenwissen und ihrer Erfahrung im IT-Recht gezielt um die Bereinigung Deines Internetauftritts auf Google und anderen Bewertungsplattformen kümmern. Das sorgt für ein authentisches und vertrauenswürdiges Unternehmensbild – ganz ohne gekaufte Rezensionen.

 

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